Enormer Zuwachs bei Turnkindern der TSG
Stolz, Freude und ganz viel Turnbegeisterung beim internen Turnwettkampf
56 junge Turnerinnen und Turner gingen am vergangenen Samstag beim internen Turnwettkampf der TSG Blau-Gold Gießen in der Georg-Büchner-Schulturnhalle in Gießen an den Start. Bei dem vereinsinternen Wettkampf traten die Kinder und Jugendlichen in fünf verschiedenen Alters- und Leistungsgruppen gegeneinander an. Je nach Alter und Leistungsstufe zeigten die Turnerinnen und Turner Übungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an den Geräten Boden, Schwebebalken, Reck und Sprung. Für viele Kinder war es eine besondere Gelegenheit, ihr Können einmal unter Wettkampfbedingungen zu zeigen und die im Training erlernten Übungen vor Eltern, Familien und Freunden zu präsentieren.
Eröffnet wurde der Wettkampftag mit einer kurzen Vorstellung der Kampfrichterinnen Finja Rolshausen, Junalia Streck, Letizia Streck, Maren Arabin, Aslisah Kaptan und Chantal Zgerski von der TSG Blau-Gold. Anschließend gingen die Riegen aufsteigend nach Alter an die Geräte. Den Anfang machten die jüngsten Turnerinnen und Turner. In der Gruppe „Minis Fortgeschritten“, in der die drei- bis fünfjährigen Kinder an den Start gingen, präsentierten die Kleinen mit sichtlichem Stolz ihre Übungen und begeisterten das Publikum dabei nicht nur mit ihren turnerischen Leistungen, sondern auch mit ihrem strahlenden Lächeln. Besonders spannend wurde es bei der Auswertung: Maera-Jade Kamdem Tonkale sicherte sich den ersten Platz, gefolgt von Paula Schäfer und Mirella Metelmann. Mit 50, 49,5 und 49 Wertungspunkten lagen die drei Erstplatzierten dabei gerade einmal einen Punkt auseinander. Für Aufsehen sorgte die Jüngste Teilnehmerin. Die dreijährige Amilia Brill turnte scheinbar schwerelos am Reck und holte sich an diesem Gerät die höchste Wertung vor ihren älteren Konkurrentinnen.
Bei den „Kids Anfängern“ im Alter von sechs bis neun Jahren konnte sich Pia Schnittke den ersten Platz sichern. Martha Charlotte Neischwander erreichte den zweiten Platz, gefolgt von Nellia Naima Zepcan auf Rang drei. In der ebenfalls sechs- bis neunjährigen Gruppe „Kids Fortgeschritten“ ging der erste Platz an Kira Schiffner. Noemi Johanna Krieger belegte den zweiten Platz, während Marleen Buhl das Podium auf dem dritten Rang komplettierte.Auch bei den Jugendlichen im Alter von zehn bis 16 Jahren wurde um die Platzierungen geturnt.Mary Schnittke erreichte den ersten Platz, gefolgt von Leoni Zeller auf Platz zwei und Maramawit Tefera Asfaw auf dem dritten Platz. Bei der Gruppe „Jugend Fortgeschritten“ konnte sich Mathilda Krick an die Spitze setzen. Evelyn Knaub belegte den zweiten Platz, Nala Marie Köpke erreichte Rang drei.
Doch bei einem Wettkampf geht es nicht immer nur um perfekte Übungen und Platzierungen. Trotz einzelner Tränen und kleinen Aufregungsmomenten wurde an diesem Tag vor allem viel gelacht, angefeuert und gemeinsam mitgefiebert. Die Kinder zeigten ihre besten Übungen und unterstützten sich gegenseitig. Gerade bei den jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Freude über das eigene Turnen und den Applaus der Familien deutlich zu spüren. Neben einer Urkunde durfte sich jedes Kind über eine kleine Überraschung freuen. Ein besonderer Dank gilt allen, die zum Gelingen des Wettkampftages beigetragen haben. Neben den Kampfrichterinnen unterstützten Helfer den Wettkampf tatkräftig. Ein großer Dank geht dabei an Co-Trainer Lukas Moos sowie an die Assistenztrainerinnen Laura Schössow und Minja Baretschneider, die selbst als Turnerin am Wettkampf teilnahm. Das Wettkampfbüro wurde von Christina Bischoff-Moos, der Geschäftsführerin der TSG Blau-Gold Gießen, geführt. Auch Vereinsvorsitzender Bernhard Zirkler ließ es sich nicht nehmen, den Wettkampftag persönlich zu besuchen und zeigte sich begeistert von der Nachwuchsarbeit der neuen Turnabteilung. Organisiert wurde der Wettkampf von der Trainerin und Abteilungsleiterin Eileen Rolshausen.
Am Ende blieb vor allem eines: viele strahlende Kinder, stolze Eltern und ein rundum gelungener Wettkampftag. Der interne Turnwettkampf zeigte einmal mehr, dass beim Turnen nicht nur die erbrachte Leistung zählt, sondern auch der Spaß an der Bewegung, gegenseitige Unterstützung und die Freude am gemeinsamen Sport.
